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Ich möchte die Gelegenheit nutzen, zwei Erweiterungen anzukündigen:
Ein wenig missverständlich als URI (Universal Ressource Identifier) bezeichnet, wird jetzt für jedes Keyword der Pfad und die Query mit abgefragt. Das bedeutet, dass nun ersichtlich ist, welche Unterseite einer Domain im Ranking angegeben ist. Wenn also z.B. die Startseite (http://www.kaesebroetchen.de/) für die Suche nach "Käsebrötchen" gefunden wird, gibt der URI als Ergebnis "/" an. Wenn es eine Unterseite ist, wird dessen Pfad (und evtl. die query) mit ausgelesen, also für (http://www.kaesebroetchen.de/kaesebroetchen.html) die "kaesebroetchen.html". Als "query" sind Parameter gemeint, die von den Suchmaschinen ja seit langer Zeit auch mitberücksichtig werden (z.B. www.kaesebroetchen.de/index.php.
Wofür ist das gut?
Viele Webmaster erstellen für ein besseres Ranking für jedes Keyword eine eigene Seite auf ihrer Domain. Diese sog. "Rankingpage" ist für das jeweilige Keyword optimiert. Doch oft halten sich die Suchmaschinen nicht an diese Vorgabe, und listen andere Seiten der Domain in ihren Ergebnissen, weil sie diese für wichtiger halten. Das weist oft auf eine mangelhafte interne Verlinkung hin, oder es gibt zu wenige externe Links auf die Rankingpages. Durch die neue Ranking-URI können sie feststellen, ob die gewünschte Seite von den Suchmaschinen als wichtig empfunden wird oder nicht und demenstprechend optimieren.
Die Ranking URI wird angezeigt, wenn Sie mit dem Mauszeiger über das Suchmaschinensymbol fahren.
Die alten Hasen unter den Benutzern werden sich erinnern: Es gab mal eine Exportfunktion. Diese wurde aber vor einiger Zeit aufgrund von zu vielen Fehlern deaktiviert. Jetzt ist sie wieder da - besser denn je! Der Export wurde selbstverständlich auch um die Ranking-URI erweitert. So kann man seine Keywordlisten ganz einfach erweitern. Z.B. um festzustellen, ob auch wirklich die gewünschte Seite für das spezielle Keyword rankt...
Viel Spaß damit und weiterhin viel Erfolg!
Falls Sie es noch nicht bemerkt habe: Die Ranking Berichte 2009 sind erstellt und können kostenlos abgerufen werden! In diesen Berichten können Sie für jedes Keyword und jede Suchmaschine das Ranking für 2009 betrachten. Sofern Sie es über das Jahr in Ihrer Liste hatten.
Falls Sie als Marketing-Verantwortlicher für Ihre Firma das Ranking überwachen, sind die Berichte eine Unterstützung für Ihre Jahresanalyse. Wo haben wir uns verbessert? Wo ist das Ranking schlechter geworden? Haben sich unsere Bemühungen ausgezahlt?
Darüber hinaus können Sie folgende interessante Auswertung erstellen:
(Gilt jeweils für den Google-Report unter der Annahme, dass die meisten Ihrer Besucher auch über Google kommen)
Suchen Sie sich Begriffe aus dem Google-Ranking-Report heraus, bei denen starke Schwankungen über das Jahr vorlagen. Insbesondere, wenn ein Keyword aus den Top10 gefallen ist oder dorthin aufgestiegen ist, könnte es interessant sein. Hier ist ein solches Keyword:
Ab der 36 Kalenderwoche ist das Ranking stark abgefallen. Ab dem Zeitpunkt ist es nahezu dauerhaft hinter eine Top10 - Position gefallen.
Dann loggen Sie sich in Ihren Besucherzähler/Webanalytics - Programm ein. Das geläufigste dieser Art dürfte Google Analytics sein, auch hier die Grundlage der Analyse. Dort können Sie für Ihre Domain unter "Zugriffsquellen" -> "Keywords" den Begriff auswählen, für den Sie im Ranking-Bericht die Schwankungen festgestellt haben. Die Besucher, die nur über diesen Begriff auf Ihre Seite gekommen sind, können Sie sich mit einem Klick auf den Begriff anzeigen lassen. Achten Sie darauf, für den Zeitraum das komplette Jahr 2009 auszuwählen und unter "Grafik nach" die Wochenansicht einzustellen. Für unser Beispiel sieht die Grafik folgendermaßen aus:
Demnach ist die Anzahl der Besucher ab dem Zeitpunkt der Ranking-Verschlechterung um nahezu 3/4 zurückgegangen.
Was kann man daraus schließen?
Durchforsten Sie selbst einmal Ihre Berichte nach solchen Auffälligkeiten. So können Sie relativ schnell Begriffe identifizieren, bei denen sich eine gute Position lohnt. Es macht Sinn, sich bei seine Optimierung auf solche Keywords zu konzentrieren. Viel Spaß dabei!
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Häufig kommt es vor, dass sich Private-Ranking Benutzer an uns wenden, um die maximale Anzahl Keywords zu erhöhen. Je nach Bedarf tun wir dies natürlich gerne. Wir freuen uns über jeden, der unseren Service intensiv für seine Suchmaschinenoptimierung nutzt - so wie wir! Da Private Ranking kostenlos ist, haben wir in der Vergangenheit gerne einen Link auf uns als Dankeschön für eine Account-Erweiterung genommen.
Um dieses Vorgehen noch attraktiver zu gestalten, haben wir jetzt Banner, die im Gegenzug für eine Accounterweiterung eingebaut werden können. Auf der Übersichtsseite sind alle Logos und der dazugehörige Quelltext aufgelistet. Wenn Sie also Ihren Account aufwerten wollen, bauen Sie den Banner in Ihre Seite ein und schicken uns eine Mail an die dort angegebene Adresse.
Achja, die Verdoppelung der Keywords auf 40 ist ein Mittelwert aus den Anfragen, die uns in der Vergangenheit erreicht haben. Ich sag mal: mehr geht (fast) immer :-)
Seit einger Zeit können in Deutschland auch Domains mit Umlauten registriert werden. Das Problem war hier, dass Umlaute keine ASCII-Zeichen sind, die Umlaut-Domains somit international nicht "benutzbar" waren. Um die Umlaute auch international abbildbar zu machen, wurde ein Standard eingeführt, der IDN (mehr dazu bei Wikipedia). Dieser Standard konvertiert bestimmte Sonderzeichen um, sodass jeder Browser in jedem Land sie aufrufen kann. Das Ergebnis ist dann eine relativ kryptische Zeichenfolge, über die die Domain dann erreichbar ist. So würde z.B. die Domain käsebrötchen.de nach IDN konvertiert folgendermaßen aussehen: xn--ksebrtchen-q5a4t.de.
Korrekterweise muss man also Umlaut-Domains per IDN umwandeln, wenn man z.B. das Ziel eines HTML-Links setzten möchte. So sind die Umlautdomains auch in den Ergebnislisten der Suchmaschinen in dieser Form dargestellt. Wenn Sie also das Ranking für eine Umlautdomain erstellen möchten, müssen Sie diese in IDN-Schreibweise umwandeln. Das geht ganz einfach über einen Service der Denic, die IDN-Konvertierung. Dort tragen Sie in das erste Feld (ACE String) den Namen mit Umlaut ein und klicken dann auf das "konvertieren" rechts daneben. Im Folgenden wird der Domainname umgewandelt. Diesen können Sie dann in Ihrem Ranking als Domain-Namen speichern, Keywords eintragen und das Ranking starten.
Vielen Dank übrigens für Problem und Lösung an das Klimagerät!
Aus aktuellem Anlass möchte ich unseren ersten SEO-Beitrag zum Thema „Ladezeiten“ schreiben. Im Juli hat Bill Slawski auf SEO by the Sea ein neues Yahoo-Patent besprochen, welches die Ladezeit einer Webseite als Rankingfaktor beschreibt. Am Montag hat Johannes das Thema mit einer Untersuchung auf die Agenda geschoben, und auch mir brennt es auf der Tastatur, dazu etwas zu schreiben.
Die Frage, die sich sowohl Bill und Johannes stellen, ist: Sind Ladezeiten ein Rankingfaktor? Die aktuelle, offizielle Antwort von Google ist: Nein (siehe Videobeitrag von Matt Cutts).
Ich will hier die Diskussion nicht wiederholen, ob Google an dieser Stelle zu glauben ist oder nicht. Wer sich dafür interessiert, kann sich die 25+ Kommentare bei Johannes durchlesen. Wenn es nach seiner Auswertung geht, scheint die Ladezeit doch einen unmittelbaren Einfluss auf das Ranking zu haben (ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das hat). Was ich aber für viel wichtiger halte, ist nicht der unmittelbare Einfluss auf das Ranking, sondern die Probleme, die mittelbar durch (zu) lange Ladezeiten entstehen.
Die Ladezeit einer Webseite ist einer der wichtigsten Optimierungs-Faktoren überhaupt! Warum?
Es ist mir deshalb auch nicht ganz klar, wieso Google bzw. Matt Cutts dieses Thema so abtut. Er weist zwar darauf hin, dass der User genervt sein könnte und dass man etwas dagegen tun müsste, die o.g. mittelbaren Probleme spricht er aber überhaupt nicht an.
Beispiel: Ihre Webseite besteht aus 10.000 Unterseiten. Weil diese jeweils 3 Sekunden zum Laden benötigen, nimmt die Suchmaschine nur 500 davon auf. Das ist 9500 mal ein verlorenes, potentielles Ranking – aber eben indirekt, mittelbar. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass man mit besseren Ladezeiten was für seine Besucher, sein Ranking und seinen Geldbeutel tun kann. Darum möchte ich hier ja auch erzählen, was Sie für bessere Ladezeiten tun können.
Bevor ich zur Lösung komme, könnte es interessant sein, erstmal die eigentliche Ladezeit festzustellen. Erste Anlaufstelle ist bei mir immer das Google Webmastertool. Dort wird einem die „Dauer des Herunterladens einer Seite“ angezeigt (Unter Domain -> Diagnose -> Crawling-Statistiken.
Interessant ist hier der Durchschnittswert. Erfahrungsgemäß sind die dort präsentierten Zahlen höher als ein normaler Browser-Abruf. Das liegt vermutlich daran, dass die Grafik den durchschnittlichen Wert aller gecrawlten Seiten einer Präsenz darstellt. Eventuell gab es während des Runterladens einzelner Seiten Timeouts oder manche Seiten beinhalten rechenintensivere Anwendungen, die etwas länger auf sich warten lassen. Die Statisitk oben betrifft eine Webseite, die auf der Startseite konstant eine Ladezeit von 300 Millisekunden hat. Ich weiß aber auch von Unterseiten, die etwas länger brauchen.
Egal, das Ergebnis hier ist: Alles um 1000 Millisekunden im durchschnitt ist vertretbar. Das ist auch nur ein erster Anhaltspunkt, wir messen das jetzt genauer.
Das beste Tool zur Messung der Ladezeit ist meiner Meinung nach Google Page Speed. (Nanü, schon wieder von Google? Scheint denen ja doch nicht so egal zu sein mit der Ladezeit…). Für die Installation braucht man einen aktuellen Firefox der Version 3.5 oder höher mit der Erweiterung Firebug Version 1.4.2 oder höher. Nach der Installation kann in der Firebug-Kosole die Page-Speed Messung unter dem Karteireiter "Page Speed Activity" mit dem Knopf "Record Activity" aktiviert werden. Dann wird automatisch die Ladezeit aller im Browser geöffneten Webseiten mitgeschnitten. Etwas gewöhnungsbedürftig: Page Speed dröselt die Ladezeit aller geladenen Inhalte in einem durchgehenden Zeitstrahl auf:
Für unseren Blog kann man erkennen, dass es erstmal eine Sekunde dauert, bis die Datei blog.html vom Server angefragt und zurückgegeben wird. Danach zieht der Browser eine CSS, Javascript und Bilddatei nach der anderen vom Server.
Je nach Größe der Datei, Rechenpower und Auslastung des Servers dauert das Laden der einzelnen Elemente (HTML, Bilder, CSS-Dateien, Javascript-Dateien etc.) mehr oder weniger lang. Alle Elemente zusammengenommen bilden die Ladezeit. Wenn jetzt ein Element, z.B. ein Bild, besonders groß ist, verlängert sich dementsprechend die Gesamtzeit, bis die Webseite komplett dargestellt ist. Wenn der Server langsam ist – warum auch immer – verzögert sich das Laden aller Elemente. Auch kann es sein, dass Sie Elemente in Ihre Webseite eingebunden haben, die auf fremden Servern liegen (z.B. Werbebanner von Affiliate-Plattformen, Tracking-Code von Besucherzählern). Dann hängt Ihre Ladezeit auch von deren Auslastung bzw. Antwortzeit ab. Weiter unten in der Page-Speed Auswertung kann man sehen, dass unsere Bookmark-Icons, die von einem Fremdanbieter geladen werden, ganz schön lange brauchen:
Noch ein kleiner Hinweis zu Firebug: Wenn nicht mehr getestet wird: ausschalten! Das Ding überlädt den Firefox-Speicher im handumdrehen, und man hat ein generelles Ladezeitproblem auf seinem Rechner.
Ok, was können Sie tun, um Ihre Ladezeit zu verbessern?
Alt, aber bewährt: Halten Sie Ihre Webseite schlank!
Verwenden Sie ein Redaktionssystem zur Verwaltung Ihrer Inhalte wie Typo3, Wordpress oder Joomla? Sprechen Sie Ihren Webmaster auf „Caching“ an. So vermeidet man, dass immer gleiche Skript- und Datenbankabfragen unnötige Last verursachen. Falls Sie das Content Management System Typo3 benutzen (so wie wir), finden Sie dazu hier mehr Infos. Alle anderen, bitte googlen.
Ab einer gewissen Besucheranzahl kommt man um eine Erweiterung der Rechenpower nicht herum. Vor allem wenn man mit seiner Webseite Geld verdient, darf es nicht an ein paar gesparten Euros hängen, dass man potentielle Kunden bewusst vom Kaufen fernhält. Leider ist die Auswahl an passenden Produkten hier sehr beschränkt. Die meisten Webmaster hängen zu hunderten auf „Shared Webhosting“ Paketen herum und haben keinen Einfluss auf die Rechenpower, die ihrer Seite zuteil kommt. Zwar gibt es bei den meisten Webhostern die Möglichkeit, durch Aufpreis den Traffic oder den Speicherplatz zu erhöhen, mehr Rechen-Leistung kann man aber nicht kaufen. Die Alternative ist dann meistens der eigene Server. Das scheitert aber entweder am Know-How (Root-Server, selbst ist der Linux) oder am Preis (Managed Server, das dicke Ding mit persönlichem Betreuer).
Interessant ist an dieser Stelle ein Angebot des Hosters meines Vertrauens, Hosteurope. Dort firmiert seit ein paar Wochen unter dem etwas missverständlichen Namen „Virtual Server Managed“ ein Angebot, bei dem man garantierte Leistung einkaufen kann, ohne gleich einen ganzen Server bestellen zu müssen. Die Verwaltung ist wie bei einem normalen Webpaket, also keine Linux-Kommandozeile, alles über die Weboberfläche. Nur dass man hier ganz individuell seinen eigenen Teil vom Server einkauft. Das ist echt mal nice. Für den ambitionierten Suchmaschinenoptimierer bietet sich übrigens ein SEO-Webpaket mit unterschiedlichen IP-Adressen an.
BTW: Jemandem aufgefallen, dass wir gestern auch auf einen Server Managed umgezogen sind? Direkt mal Ranking checken und ungeahnte Geschwindigkeiten erleben :-)
Die meisten Verbesserungen sind also kostenlos zu haben. Auch ein Leistungs-Upgrade kostet nicht die Welt, gerade wenn man das mögliche Potential bedenkt. Für welche Maßnahmen auch immer sie sich entscheiden, Ihre User und langfristig auch die Suchmaschinen werden Ihnen dankbar sein, da bin ich mir sicher!
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